Willkommen bei der Ingenium-Stiftung Ingolstadt!

Die Ingenium-Stiftung Ingolstadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu verbessern. Als operativ tätige Stiftung erreichen wir unsere Ziele besonders durch die Entwicklung und Umsetzung von Projekten, wie zum Beispiel

Auszeichnung für Mahilde Greil für herausragendes ehrenamtliches Engagement durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft beim 8. Kongress in Gütersloh

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Samstag, den 25. Oktober sechs Personen für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement bei Alzheimer Gesellschaften geehrt. Aus den Händen der 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes, Heike von Lützau-Hohlbein erhielt Mathilde Greil, Ehrenvorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. eine Urkunde. Franz Müntefering, der frühere Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales, übergab einen Blumenstrauß.

 

Mathilde Greil (Mitte) mit Heike von Lützau-Hohlbein und Franz Müntefering

Aktuelle Vorträge und Kurse

Dienstag, 28. Oktober 2014, 19 Uhr

Vortrag  Dr. Winfried Teschauer,

 

"Hilfe, ich vergesse so viel!"

Grundlagenwissen zu Entstehung und Auswirkungen von Demenzerkrankungen

 

Ort: vhs Rottenburg-Laaber, Georg-Pöschl-Straße 16,

84056 Rottenburg an der Laaber

 

Themen:

- Häufigkeit, Ursachen und Entstehung von Demenzerkrankungen

- Ergebnisse aus Forschung und Praxis zu Diagnose, Therapie und      
  genetische Faktoren von Alzheimer und anderen Demenzen

- praktische Tipps und Hinweise für den Umgang mit Erkrankten

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten – Betroffene, Angehörige und Personen, die privat oder beruflich mit Menschen mit Demenz zu tun haben.

 

 

Dienstag, 2. Dezember und Mittwoch 3. Dezember 2014, 9 Uhr bis 16 Uhr

Auffrischungskurs für Zusätzliche Betreuungskräfte, §87b SGB V

 

"Biographiearbeit"

 

Ort: Ingenium-Stiftung, Friedrichshofener Straße 1, 85049 Ingolstadt

 

Die Ingenium-Stiftung setzt sich seit 10 Jahren für Menschen mit Demenz und deren Angehörige ein!

Die Ingenium-Stiftung Ingolstadt kann am 4. Februar 2014 auf zehn Jahre ihres Bestehens zurückblicken, in denen sie sich in Ingolstadt und der Region erfolgreich für das Wohl von Menschen mit Demenzerkrankung und ihren pflegenden Angehörigen eingesetzt hat.

Mathilde Greil, ihre Tochter Doris Bark-Greil und ihr Sohn Helmut Greil jr. haben sie 2004 ins Leben gerufen aufgrund der persönlichen Erfahrungen, die sie bei der Versorgung und Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Mannes bzw. Vaters gemacht hatten. Vorrangiges Ziel der Stiftung ist es, die Interessen von Demenzkranken und deren Familien wahrzunehmen und sich dafür einzusetzen, ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig geht es darum, eine breite Öffentlichkeit auf die mit der Erkrankung verbundenen Folgen für die Betroffenen bzw. ihre Familien aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen für einen wertschätzenden Umgang zu sensibilisieren.

Viele Vorhaben und Projekte sind in dieser Zeit realisiert worden:

  • der Bau eines Zentrums in der Blücherstraße, in dem alle Unterstützungsangebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen von der Beratung über Selbsthilfegruppen bis hin zur vollstationären Pflege unter einem Dach untergebracht sind
  • öffentliche Vorträge, Gespräche mit Experten, Ausstellungen, Fachtage
  • Schulungen für Angehörige, ehrenamtliche Helfer/innen und Pflegekräfte
  • Projekte in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Ingolstadt, der Stadt Ingolstadt, der Polizei, mit verschiedenen Kindergärten, Schulen und Kliniken
  • eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke sowie ein Betreutes Wohnen für Menschen mit und ohne Demenz in der Neidertshofener Straße
  • überregionale Kooperation mit der Alzheimer-Gesellschaft, Landesverband Bayern sowie Bundesverband Deutschland.

 Die Ingenium-Stiftung hat sich inzwischen auch weit über Ingolstadt und die Region 10 hinaus einen Namen gemacht und erhält Anfragen bzgl. Beratungen, Moderationen, Vorträgen und Projekten aus dem gesamten Bundesgebiet.                                                                                                             Großes Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern findet jedes Jahr im April der Fachtag, den die Ingenium-Stiftung gemeinsam mit der Alzheimer-Gesellschaft veranstaltet. Die Ingenium-Stiftung will interessierten Laien sowie Pflegekräften aktuelle Informationen aus Wissenschaft und Praxis aus erster Hand vermitteln. Da sich unter der Zuhörerschaft erfahrungsgemäß viele Angehörige, ehrenamtliche Helfer/innen und auch Betroffene befinden, bittet Winfried Teschauer, der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, die Referentinnen und Referenten immer ausdrücklich darum, die Sachverhalte möglichst verständlich und anschaulich darzustellen: „Wir möchten mit dieser Veranstaltung zeigen, dass wir die Fragen und Probleme unserer Besucherinnen und Besucher Ernst nehmen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, direkt mit den Experten ins Gespräch zu kommen“.

Mathilde Greil, die Stiftungsvorsitzende freut sich sehr über die große Resonanz, die das Thema und die Stiftung inzwischen erfahren. „Es gibt inzwischen zahlreiche Unterstützungsangebote für Betroffene und ihre Familien, speziell ausgebildetes Pflegepersonal, auch mehr finanzielle Hilfen. Wir freuen uns sehr, dass wir vieles zu dieser positiven Entwicklung mit beitragen konnten. Es ist uns nicht nur gelungen, eine Vielzahl von Menschen für die Belange von Demenzkranken und ihren Familien zu interessieren, sondern auch die Medien und politische Entscheidungsträger für das Problem zu sensibilisieren. Deshalb möchte ich mich vor allem bei denjenigen bedanken, die unsere Ziele in den vergangenen zehn Jahren durch ihre ehrenamtliche Arbeit, durch Empfehlungen und Berichte oder auch über Spenden mit getragen haben. Bleiben Sie uns treu! Es gibt auch in Zukunft viel zu tun.“

 

Unser Imagefilm

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