Willkommen bei der Ingenium-Stiftung Ingolstadt!

Die Ingenium-Stiftung Ingolstadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu verbessern. Als operativ tätige Stiftung erreichen wir unsere Ziele besonders durch die Entwicklung und Umsetzung von Projekten, wie zum Beispiel

  • Demenz im Krankenhaus
  • wissenschaftliche Veranstaltungen, z.B. der Fachtag zu aktuellen Fragestellungen im Bereich Demenz - in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e. V.
  • Konzeption und Errichtung einer Spezialeinrichtung für Menschen mit Demenz, dem Danuvius Haus im Zentrum der Ingenium-Stiftung in der Blücherstraße
  • die beiden Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz sowie
  • das Betreute Wohnen in der Neidertshofener Straße (Westlich Westpark) in Ingolstadt

Neue Kurse für Angehörige und Freunde von Demenzkranken sowie für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer - Start ab 6. Oktober 2016

Die Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. und die Ingenium-Stiftung Ingolstadt bieten im Herbst erneut einen Kurs für Angehörige von Menschen mit Demenz (Start: 8. Oktober 2016) sowie für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer (Start: 13. Oktober 2016) an. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Beide Kurse enden gemeinsam am 17. Dezember 2016. An insgesamt elf Schulungstagen werden wichtige Inhalte rund um das Thema „Demenz“ behandelt.

Veranstaltungsort sind die Räume der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt im Zentrum der Ingenium-Stiftung, Fauststraße 5 in Ingolstadt.

Ziel der Schulung ist es, neben einem fundierten Wissen über Entstehung, Verlauf und Behandlung der Erkrankung auch unterschiedlichste Handlungsstrategien zu vermitteln.

So werden neben rechtlichen Fragestellungen u.a. auch Biografiearbeit und Kommunikation,  wertschätzender Umgang, Berührungen, Tod und Sterben behandelt.

Auch Möglichkeiten zur persönlichen Entlastung - sowohl für Angehörige als auch für Helfer - werden im Kurs behandelt.

Für eine Anmeldung oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die

Alzheimer-Gesellschaft Ingolstadt:

Telefon: 0841/8817732 bzw. Internet: www.alzheimer-gesellschaft-ingolstadt.de

Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl besonders in China, Indien und Lateinamerika auf voraussichtlich 115 Millionen ansteigen.

Um die Öffentlichkeit auf die Erkrankung und Situation der Alzheimer-Betroffenen und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen, wurde von Alzheimer’s Disease International und der WHO am 21. September 1994 erstmalig der Welt-Alzheimertag ins Leben gerufen. Seitdem finden auf der ganzen Welt jedes Jahr am 21. September verschiedenste Aktivitäten statt.

Das Motto für den Welt-Alzheimertag und die Woche der Demenz 2016 (vom 19. bis 25. September) in Deutschland lautet  "Jung und Alt bewegt Demenz".

 

Ausstellung "Kinder und Demenz" im Foyer der Sparkasse am Rathausplatz (16. September bis 5. Oktober 2016)

Die junge Künstlerin Magdalena Grillhiesl gemeinsam mit den Veranstaltern Michael Gaßner (Sparkasse) und Mathilde Greil (Ingenium-Stiftung) sowie Bürgermeister Mißlbeck (rechts) - Fotografin: Brigtte Schmidt

Kinder und Demenz, das scheint auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammenzupassen.

Die große Resonanz auf das Kinderbuch „Der Fuchs, der den Verstand verlor“ von Martin Baltscheit, die Bearbeitung als Kinderoper durch das Theater Ingolstadt oder der Film „Honig im Kopf“ von Til Schweiger bezeugen eindrucksvoll, dass das nicht stimmt. Denn mit der Zahl der Erkrankten steigt auch die der Kinder und Jugendlichen, die miterleben, dass ihre Oma oder ihr Opa sich verändern.

Die Ingenium-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Situation und Lebensqualität von Men­schen mit Demenz und ihrer Angehörigen zu verbessern. Deshalb liegt es uns sehr am Her­zen, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig gemeinsame Stunden mit Oma und Opa für die Erlebniswelt der Kinder und den familiären Zusammenhalt sind. Wir sehen uns dabei durchaus als Sprachrohr für die Kinder und Jugendlichen, die ebenso wie die Erwachsenen erst lernen müssen, mit den Veränderungen um sie herum umzugehen, jedoch ohne über de­ren Hintergrundwissen und Sachverstand zu verfügen.

 

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