Für Mathilde Greil

Auszeichnung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Auszeichnung für herausragendes ehrenamtliches Engagement durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft beim 8. Kongress in Gütersloh

 

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Samstag, den 25. Oktober 2014 sechs Personen für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement bei Alzheimer Gesellschaften geehrt. Aus den Händen der 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes, Heike von Lützau-Hohlbein erhielt Mathilde Greil, Ehrenvorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. eine Urkunde. Franz Müntefering, der frühere Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales, übergab einen Blumenstrauß.

 

Hildegard-Hampp-Preis

Mathilde Greil, Mitbegründerin der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt, ist am 30. Oktober 2014 im Rahmen eines Festaktes am Klinikum Ingolstadt mit dem Hildegard-Hampp-Preis bedacht worden. Greil setzt sich seit vielen Jahren für die Belange älterer Menschen, vor allem Demenzerkrankter, ein. Die Ingolstädterin kämpft gegen deren Ausgrenzung und für eine bessere stationäre und ambulante Behandlung. Im Jahr 2004 gründete sie die Ingenium-Stiftung mit dem Ziel die Lebensqualität von Demenzkranken und deren Angehörigen zu verbessern. Mathilde Greil wurde unter anderm für das Engagement der Ingenium-Stiftung zum Thema "Demenz im Krankenhaus" geehrt. Der Hildegard-Hampp-Preis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vom Zentrum für Psychische Gesundheit verliehen.

 

 

Bayerischer Verdienstorden

 Mathilde Greil ist am 8.7.2009 durch Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt worden.

"Der Einsatz der Ordensträger ist von unschätzbarem Wert für unser Gemeinwesen", würdigte Seehofer das große Engagement der Würdenträger. Unter den 68 Personen, die an diesem Tag mit dem Orden ausgezeichnet wurden, waren nur 19 Frauen.

Der Bayerische Verdienstorden ist die höchste bayerische Auszeichnung und wird als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk verliehen.

 

Bundesverdienstkreuz

 

Am 13.7.2007 überreichte die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens Mathilde Greil das Bundesverdienstkreuz und würdigte so ihr langjähriges politisches und soziales Engagement.

Als Stadträtin (1978 bis 1990) und Gleichstellungsbeauftragte setzte sich Mathilde Greil mit großer Leidenschaft für die Interessen der Frauen ein. Soziale Politik war ihr immer besonders wichtig. So forcierte sie maßgeblich die Entstehung der Caritas-Sozialstation und war viele Jahre stv. Vorsitzende der Bürgerhilfe . Sensibilisiert durch die Alzheimer-Erkrankung ihres Mannes gründete sie 2001 die Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. und rief wenige Jahre später die Ingenium-Stiftung für Menschen mit Demenzerkrankung ins Leben, um einerseits Betroffenen und ihren pflegenden Angehörigen neben konkreten Hilfsangeboten auch eine Stimme zu geben und sich andererseits für eine intensivere Erforschung der Erkrankung stark zu machen.

Bezirksmedaille

Am 15.10.2007 konnte sich Mathilde Greil über die Auszeichnung mit der Medaille des Bezirks Oberbayern für ihren langjährigen Einsatz in Ingolstadt und der Region freuen.

 

Der Bezirk Oberbayern möchte auf diese Weise die große Bedeutung würdigen, die das Ehrenamt für die Gesellschaft darstellt. Deshalb zeichnet er mit der Bezirksmedaille jedes Jahr Bürgerinnen und Bürger aus ganz Oberbayern aus, die sich in den Aufgabenbereichen des Bezirkes mit außergewöhnlichem Engagement ehrenamtlich einsetzen.

Die Bezirksmedaille wird seit 1990 in folgenden Bereichen vergeben:

- Gesundheit und Soziales
- Kultur 
- Natur-, Landschafts- und Umweltschutz
- Denkmalpflege 
- Sonstige Bereiche wie Aus- und Fortbildung, Schulwesen, Wirtschaftsförderung

Für Dr. Winfried Teschauer

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Dr. Winfried Teschauer, wissenschaftlicher Leiter  und stv. Vorstand der Ingenium-Stiftung Ingolstadt, ist am 3.3.2015 für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich Demenz von Bundespräsident Gauck mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Die Medaille erhielt der promovierte Neurobiologe und Gerontologe aus den Händen des Ingolstädter Oberbürgermeisters Dr. Christian Lösel bei einem Festakt im Historischen Saal des Alten Rathauses.
Teschauer setzt sich bei der Alzheimer-Gesellschaft seit vielen Jahren nicht nur auf regionaler Ebene, sondern auch als Vorstandsmitglied des Landes- sowie des Bundesverbandes durch gezielte Aufklärungsarbeit und Schulungen  für eine Verbesserung der Versorgung und  Lebensqualität von Demenzkranken ein. Darüber hinaus koordiniert er das u.a. vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderte Projekt „Demenz im Krankenhaus“, an dem sich seit 2010 insgesamt 19 bayerischen Kliniken beteiligen.

Für die Stiftung

Konrad-Adenauer-Preis

Gestaltungspreis Gradmann-Stiftung

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