Warum diese Stiftung?

Stifter und Stiftungsvermögen


Die Ingenium Stiftung ist eine Initiative der Ingolstädter Unternehmerfamilie Greil.

 

Seit 1996 war der Familie bekannt, dass der Unternehmer Helmut Greil (sen.) an der Alzheimer´schen Krankheit litt. Die Symptome, die am Anfang nur den Familienmitgliedern deutlich wurden, verstärkten sich zusehens, bis er schließlich schwerst pflegebedürftig wurde und letztendlich am 22.04.2004 von uns ging.

 

Aus der Verarbeitung der Krankheit heraus sowie dem Bedürfnis, für den eigenen Ehemann wie auch für andere Demenzpatienten und deren Angehörige eine bestmögliche Versorgung zu erreichen, resultierte das Engagement von Mathilde Greil, der Ehefrau von Helmut Greil (sen.). So stellte sie sich für die Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. als Gründungsvorsitzende zur Verfügung. Den Vorsitz führt sie seit dieser Zeit mit großem persönlichen Einsatz.

 

Schnell zeigte sich jedoch, dass bei der teil- und vollstationären Versorgung der Demenzkranken noch umfangreiche Optimierungsmöglichkeiten bestanden und bestehen.

Diese Versorgung in einer Einrichtung für Menschen mit Demenzerkrankung wird im Wesentlichen durch drei Faktoren bestimmt:

  • das Pflegekonzept und dessen Umsetzung,
  • die bauliche Gestaltung der Pflegeeinrichtung und
  • die Pflegesätze in ortsüblicher Höhe.

Die Pflegeeinrichtungen sind häufig noch nach dem vor einigen Jahrzehnten üblichen Baumuster gestaltet, das sich in der Organisationsform an Krankenhausstationen anlehnt. Bewohnern wie Personal eröffnen sie nicht die Möglichkeit, der Demenzerkrankung gerecht zu werden.

 

Nach der Besichtigung einiger vorbildlicher Einrichtungen, wie z.B. dem Gradmann-Haus in Stuttgart wurde durch die Familie Greil der Beschluss gefasst, eine vergleichbare Einrichtung auch in Ingolstadt zu errichten und diese im Rahmen einer Stiftung – eben der Ingenium Stiftung – zu verwirklichen. Als Stiftungsvermögen wurden vom Ehepaar Helmut und Mathilde Greil sowie von deren Tochter und Schwiegersohn, Doris Bark-Greil und Michael Bark zwei Grundstücke an der Blücherstraße im Süden Ingolstadts eingebracht. Zusätzlich ging das ehemalige Wohnhaus der Familie Greil in den Stiftungsbesitz über.
Das Vermögen der Stiftung belief sich damit bei Stiftungsgründung auf ca. 1.000.000 Euro.